Der aktive Beckenboden ist ein Multitalent

Ein dynamischer Beckenboden hält uns nicht nur kontinent, er fördert auch die körperliche und seelische Selbstsicherheit, gibt Balance und Kraft. Er ist zentraler Bestandteil einer aufrechten Körperhaltung und ein wichtiger Wirbelsäulenstabilisator. Der Beckenboden ist Grundlage für einen gesunden und starken Rücken. Er bildet mit den quer verlaufenden Bauchmuskeln und den tiefen Rückenmuskeln eine Einheit zur Sicherung der Rumpfstabilität.

Kraftvoll eingesetzt kann der Beckenboden unsere Rumpfkraft erhöhen und uns so mehr Kraft geben, wenn wir z.B. ein Garagentor aufschieben. Hast du schon einmal probiert, den Beckenboden bewusst einzusetzen, wenn sich zum Beispiel ein Essiggurkenglas nicht öffnen lässt?

Auf den Sport übertragen bedeutet das, dass Beckenbodentraining die Rumpfstabilität und -kraft erhöht und somit zur Leistungssteigerung beitragen kann. Optimal eingesetzte Beckenbodenaktivität kann außerdem auch Organlage und Gelenke schützen.

Der Beckenboden stützt die Organe des Bauchraumes, er ist für die Kontrolle der Körperöffnungen verantwortlich und steht in mehrfachem Bezug zu Vitalität und Sexualität. Der Beckenboden muss sehr schnell reagieren können: wenn eine durch Husten, Niesen oder das Tragen von schweren Lasten ausgelöste Druckwelle durch den Körper rollt, hilft der Beckenboden mit, kurz vorher – im Bruchteil einer Sekunde – die Körperöffnungen reflexartig zu verschließen, um damit das ungewollte Tröpfeln von Harn oder auch den Verlust von Wind oder Stuhl zu verhindern.

Weil man den Beckenboden aber von außen nicht sieht und er relativ verborgen im kleinen Becken liegt, wird er gerne vernachlässigt. Mit unangenehmen körperlichen Folgen. Ungewollter Urinverlust, Senkungsbeschwerden, Hämorrhoiden, sexuelle Probleme oder Verdauungsbeschweren können auf einen schwachen Beckenboden zurückzuführen sein. Diese spiegeln sich auch im seelischen Befinden wieder. Inkontinenz kann tiefe Scham und Unsicherheit bei Betroffenen auslösen. Kommen die stabilisierenden Strukturen aus dem Lot, kann es auch zu Dysbalancen und Schmerzen in der Wirbelsäule kommen.

In vielen Fällen kann ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur das Leiden entscheidend verringern oder sogar beheben. Aber es heißt dranbleiben!

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